Santa Llúcia Höhle

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Cova Santa Llúcia

Dieser groβe, schöne Felsmantel aus Konglomeratgestein befindet sich einen Kilometer auβerhalb von La Bisbal de Falset an der Straβe nach La Palma d’Ebre.

In ihrem Inneren entspringt eine Trinkwasserquelle, deren Wasser nach volkstümlicher Auffassung die Macht besitzt, Augenkrankheiten zu heilen; daher als Schutzheilige die Heilige Lucia.

Gemäss den Forschungsergebnissen von Dr. Salvador Vilaseca aus Reus wurden in dieser Höhle Feuersteinwerkzeuge einer menschlichen Siedlung gefunden, die wahrscheinlich im Magdalénien des Jungpaläolithikums (ca. 18.000 – 12.000 v. Chr.) existierte. Um das Jahr 1800 herum wurde eine Mauer um sie herum errichtet, um Schaf- und Ziegenherden dort zu halten.

1936 brach der Spanische Bürgerkrieg aus, und 1938, wenige Tage vor Beginn der Ebroschlacht, wurde die Höhle als Feldlazarett der republikanischen Truppen eingerichtet. Die Höhle wurde mit etwa 80 Betten, einem OP und einer Apotheke ausgestattet, und es wurden gemeinschaftliche Aufenthaltsräume für Ärzte und Kranke improvisiert. Während seines Bestehens wurden dort sowohl republikanische Soldaten als auch Kriegsgefangene der Gegenseite und Verletzte aus der Umgebung behandelt, die Opfer von Luftangriffen waren. Die Bewohner von La Bisbal brachten Obst und Gemüse, das sie gegen Konserven, Brot und Schokolade eintauschten... Die Toten wurden in einem Massengrab auf dem Dorffriedhof beigesetzt.

EINRICHTUNGEN: Kommunaler Grillplatz, Steintische und –bänke, Informationstafeln mit Fotos von 1938, die aus dem Archiv des Imperial War Museum London stammen.

Volkstümliches jährliches Treffen: 2. Sonntag im August. Es wird eine Messe gehalten, gefolgt von einem zünftigen Frühstück und Volkstänzen.