Route um das Kartäuserkloster herum

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Länge: 
4,00km
Höhenunterschied: 
200,00
Dauer: 
1 h 30 min

Die Reste des Kartäuserklosters Santa Maria d’Escaladei liegen im Schutz des Vall de l’Oliver [Olivenbaumtal], unter dem Blick der steilen Felsen aus Kalksteinkonglomerat, in einer der herausragendsten Landschaften des Naturparks Montsant-Massiv. Eine Reihe von Strukturen von groβem historischen Interesse umgibt das Kloster. Um die Lebensweise der Kartäuser und die Veränderungen, die sie an der Landschaft vorgenommen haben, besser kennenzulernen, laden wir Sie dazu ein, diesen Rundweg zu gehen. Mit ein wenig Fantasie können Sie sich vielleicht vorstellen, Teil einer Gruppe von Kartäusermönchen zu sein, die den vom Heiligen Bruno vorgeschriebenen wöchentlichen Spaziergang unternimmt.

1. CARTOIXA D’ESCALADEI (Kartause von Escaladei)

Der Weg beginnt auβerhalb der Kartause. Nehmen Sie den Landwirtschafts-weg, der links neben dem Denkmal beginnt. Nach der ersten Kurve gehen Sie auf diesem Weg weiter und lassen eine Abzweigung links liegen.

2. STEILFELSEN DES MONTSANT

Über den Ruinen des Kartäuserklosters umgeben uns die Mauern aus Konglomeratgestein, die zweifellos schon die Mönche in ihren Bann zogen und auch die heutigen Wanderer immer noch beeindrucken.

3. DIE RÄNDER AUS TROCKENMAUERWERK

Nachdem Sie ein wenig weiter gelaufen sind, treffen Sie auf einen Hang mit Rändern aus Trockenmauerwerk. Der Anbau auf Terrassen wurde mit der groβen Ausdehnung des Weinbaus (im 19. Jh.) stark erweitert. Ein paar Meter weiter beginnt auf der rechten Seite des Weges ein Pfad, der mit Steinen markiert ist und Sie zu einem schattigen Winkel führt, der im Talgrund herausragt.

4. LA PIETAT

Ein Ort mit vielen jahrhundertealten Bäumen, die ihren Ursprung sicherlich den Kartäusermönchen zu verdanken haben. Setzen Sie den Rundgang über den Weg fort, der zur Linken des Gebäudes losgeht. Auf den ersten Metern steigt er sehr steil an. Danach stoβen Sie auf ein rundes Wasserbecken, das das Wasser vom Hang aufnimmt. Sie können nun links über einen breiten Pfad auf den Landwirtschaftsweg zurückkehren.

5. ANTIKER KALKOFEN

Auf der linken Seite neben dem Weg können Sie ein nur noch als Ruine erhaltenes Bauwerk sehen, zeugnishaft für einen der vielen Kalköfen, die dem Kloster gehörten. Direkt vor dem Bauwerk geht rechts ein Pfad vom Weg ab, der Ihnen als Abkürzung zu dem Ort dient, der die Kartause mit Wasser versorgte. Gehen Sie geradeaus, bis Sie erneut auf einen gröβeren Weg treffen; hinter einem Weinfeld finden Sie die La Font Pregona (“tiefe”) Quelle.

6. LA FONT PREGONA

Es handelt sich um eine Quelle, die nie austrocknet. Heute versorgt sie das Dorf Escaladei, und in der Vergangenheit war sie das Geheimnis des Überlebens der Mönche. Gehen Sie auf den Weg, der unterhalb der Quelle verläuft, wo auch der GR 171 hergeht. Für den Rückweg zum Kloster überqueren Sie den Weg und nehmen den selben Pfad wie auf dem Hinweg.

7. COVES ROGES (“ROTE HÖHLEN”)

Der Abstieg bietet Ihnen einen beeindruckenden Blick aus der Höhe auf die Ruinen von Escaladei. Über einen steilen Weg bergab können Sie den Fuβ der Coves Roges erreichen, ein isoliert stehender Fels aus rotem Sandstein.

8. FONT DEL MANITRAL UND LA BASSA LLARGA

Dem Landwirtschaftsweg folgend kommen Sie erneut am Hang der Pregona Quelle vorbei und erreichen die Rückseite des Klosters. An diesem Punkt hören Sie erneut das Geräusch flieβenden Wassers. Es kommt aus einem kleinen Steinhäuschen und ist die so genannte Font del Manitral Quelle. Immer noch in gut erhaltenem Zustand zu besichtigen ist la Gran Bassa Llarga (“das groβe, lange Wasserbecken”) nahe bei der Quelle.

9. DIE CONRERIA VON ESCALADEI

Nach Ihrem Rundgang empfehlen wir Ihnen noch den Besuch der Reste einer der wichtigsten Abteilungen des Klosters: der Conreria (“Auβenstelle”). Sie liegt etwa 1 km entfernt an dem asphaltierten Zugangsweg zum Kloster. 

Die GPS-Tracks können Sie hier herunterladen: