Von La Torre de Fontaubella nach Llaberia

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Länge: 
7,00km
Höhenunterschied: 
646,00
Dauer: 
3 h 30 min

Diese Wanderung ermöglicht es, die Route kennenzulernen, die das Dorf Llaberia mit anderen Dörfern verband, wie z.B. La Torre de Fontaubella, Marçà oder Colldejou, durch den so genannten Portell de Llaberia [Engpass] und seine 21 gepflasterten Kurven. Durch diesen Engpass bewegten sich alle, die Bindungen an diese Dörfer hatten: der Briefträger, um die Post zu holen, die jungen Leute, die zu Dorffesten gingen, solche die flohen oder Zuflucht suchten wie der Guerrillero Carrasclet...

Von diesem Portell de Llaberia Engpass aus haben Sie einen fantastischen Ausblick (daher wahrscheinlich der Name) auf die Hochfläche des La Mola de Colldejou Gebirges, auf das Massanes Tal und auf die Costa Daurada. Ebenso haben Sie einen fantastischen Blick auf La Torre de Fontaubella von dem Weg aus, der auf die Femada Hochebene führt.

Die bedeutendste Vegetation sind Aleppo-Kiefern und Steineichenwäldern mit Lorbeerblättrigem Schneeball (in niedrigen Zonen), Bergsteineichen (am Coll de la Torniola Pass), Schwarzkiefern (in den Kurven) und Steppenkräutern und niedrigen Sträuchern (vom Portell de Llaberia fast bis nach Llaberia). Im Frühling kann eine vielfältige Flora bestaunt werden, darunter auch Gewächse aus der Familie der Orchideen.

So führt Sie diese Wanderung über Wege von groβer natürlicher Schönheit und bringt Ihnen gleichzeitig die Vorstellung und das geschichtliche Andenken an die menschlichen Fuβstapfen der Vergangenheit im Llaberia-Massiv nahe.

[Bitte beachten Sie, dass Sie voraussichtlich 3 Std. 30 Min. für den Aufstieg allein brauchen und planen Sie genug Zeit für Ihre Pausen und den Abstieg ein.]

0.00 (Std./Min.) Die Wanderung beginnt bei dem alten Waschplatz (rentadors) im Dorf La Torre de Fontaubella. Folgen Sie dem Camí de l’Aigua (Wasserweg) oder Camí antic de Llaberia (alter Weg nach Llaberia). Sie lassen die monumentale Plana-Eiche zurück und gehen in Richtung der Forn Teuler-Zone, direkt an dem Trockenflussbett von Fontaubella vorbei. Nachdem Sie einen zementierten Weg hochgegangen sind, wenden Sie sich nach links und gehen den alten Königsweg hoch, der an manchen Stellen noch gepflastert ist und der Sie zur Pla de la Femada (Ebene) bringt. Sie kreuzen den Weg zu den Casotes oder altem Dorf und gehen geradeaus weiter über den Fuhrweg, der bei dem Font de Fontesaubelles (Brunnen) bergab geht (00.50).

Gehen Sie weiter über den Camí de Massanes (Weg), der neben dem Wasserbecken losgeht und in einen Wald aus Kiefern und Steineichen führt, dann hochgeht bis zum Coll de la Torniola (Pass), und von dort hinab in das Vall de Massanes (Tal) (1.50).

Hier stoβen Sie auf den Fuhrweg vom Coll del Guix (Pass) zum Mas d’en Magrinyà (Landgut). Folgen Sie nach links dem PR-C 53 Wanderweg, der durch die Estrets (Engen) und dann sanft bergauf zum zweiten monumentalen Baum dieser Wanderung führt: der Alzina de l’Escoda (Steineiche) (2.05). Bevor Sie zum Massanes Wasserbecken kommen, wenden Sie sich nach rechts, um den alten Reitweg PR-C 53 zu nehmen, bis an den Beginn der Kurven, wo der (lange Wanderweg eines europäischen Wanderwegnetzes) GR 7 verläuft, der langsam zum Portell de Llaberia (Engpass) hinaufführt (2.50).

Dort oben angekommen, können Sie den alten, verlassenen Ort Llaberia schon sehen. Folgen Sie dem GR 7, der langsam bergab bis zum Trockenflussbett von Llaberia führt (3.15). Sie überqueren es und gelangen mit einem sanften Aufstieg zum malerischen Friedhof. Nach wenigen Metern betreten Sie den Ort Llaberia an der Seite der Hauptfassade der Kirche (3.30).

Text: Albert Sabaté